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Glossar

Was ist Liquidity Pool? Mittelstufe

Ein Liquidity Pool ist ein gemeinsamer Topf aus zwei oder mehr Tokens, die in einem Smart Contract gesperrt sind und den eine dezentrale Börse nutzt, um Handel ohne ein herkömmliches Orderbuch zu ermöglichen.

Statt einzelne Käufer und Verkäufer zusammenzuführen, handeln viele dezentrale Börsen gegen eine gemeinschaftliche Reserve an Assets. Diese Reserve ist ein Liquidity Pool. Nutzer, die man Liquidity Provider nennt, hinterlegen ein Token-Paar, etwa ETH und einen Stablecoin, und der Smart Contract des Pools bepreist Swaps dann automatisch anhand des Verhältnisses der gehaltenen Assets. Jeder Trade verschiebt dieses Verhältnis ein Stück – so bewegt sich der Preis.

Warum sollte jemand einen Pool versorgen? Weil Trader bei jedem Swap eine kleine Gebühr zahlen, und diese Gebühren werden unter den Liquidity Providern im Verhältnis zu ihrer Einlage verteilt. So lässt sich mit Assets, die man ohnehin hält, eine Rendite erzielen. Pools sind der Treibstoff, der erlaubnisfreien, rund um die Uhr laufenden On-Chain-Handel ohne zentralen Market Maker möglich macht.

Der Haken ist ein für dieses Design typisches Risiko namens Impermanent Loss: Provider können schlechter dastehen, als wenn sie die beiden Tokens einfach gehalten hätten – vor allem, wenn deren Preise stark auseinanderlaufen. Hinzu kommt das Smart-Contract-Risiko. Die Gebühren sind real, aber die Risiken eben auch, und Crypto House versteht Pools als Funktionsweise, nicht als garantierte Rendite. Auch die Größe eines Pools zählt: Ein tiefer Pool verkraftet große Trades mit geringem Preiseinfluss, während ein flacher schon bei einem mäßigen Swap heftig ausschlagen kann.

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DeFi-Grundlagen und Risiken

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Liquidity Pool ist eine gemeinsame Token-Reserve in einem Smart Contract, gegen die eine DEX statt gegen ein Orderbuch handelt.
  • Liquidity Provider hinterlegen Token-Paare und erhalten einen Anteil an den Swap-Gebühren, die Trader zahlen.
  • Das Bereitstellen von Liquidität birgt Impermanent Loss und Smart-Contract-Risiko, weshalb Renditen nicht garantiert sind.

Liquidity Pool — häufig gestellte Fragen

Wie verdienen Liquidity Provider Geld?

Sie erhalten einen Anteil an den Gebühren, die Trader bei jedem Swap gegen den Pool zahlen, aufgeteilt im Verhältnis zu ihrer Einlage. Diese Gebühren sind der Anreiz, Assets zu binden – doch sie müssen gegen die Risiken abgewogen werden.

Was ist das Hauptrisiko beim Bereitstellen von Liquidität?

Impermanent Loss: Wenn die beiden gepoolten Tokens im Preis auseinanderlaufen, kann ein Provider am Ende weniger Wert halten, als das bloße Halten ergeben hätte. Fehler im Smart Contract sind ein zusätzliches Risiko, das zu bedenken ist.

This definition is educational and not financial advice. Crypto is volatile and high-risk — always do your own research.
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